Die Direkteinleitung von ungereinigtem (salzhaltigem) Abwasser in ein Oberflächenwasser ist nicht mehr zeitgemäß. Der Abfluss von (salzhaltigem) Abwasser über eine Kläranlage (RWZI) ist nicht immer die optimale Lösung. Und selbst eine Anlage zu bauen und zu verwalten, ist kostenintensiv und zu kompliziert. Existiert noch eine andere Möglichkeit? Mit dieser Frage beschäftigten sich einige Unternehmen im Gewerbegebiet Oosterhorn, dem Hafengebiet in der Nähe von Delfzijl (NL).
North Water hatte die Antwort und baute eine Salzabwasserkläranlage nach dem DBFO-Konzept (Design, Build, Finance & Operate). Diese Belebtschlammanlage hat eine Kapazität von 35.000 VE (Verschmutzungseinheiten), was bei Bedarf erweitert werden kann. Da North Water das Abwasser reinigt, wird den abwassereinleitenden Industriebetrieben jede Sorge genommen.
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Nachhaltige Abwasserentsorgung
Der Hafenbetrieb Groningen Seaports hat mehrere Gewerbegebiete entwickelt – eines dieser Gebiete ist Oosterhorn. Im Gewerbegebiet leiteten mehrere Betriebe hauptsächlich salziges Industrieabwasser in das Oberflächenwasser (den Zeehavenkanaal) ein. Es stellte sich heraus, dass es wegen der hohen Salzkonzentration am besten war, dieses Abwasser getrennt in einer Salzabwasserkläranlage (ZAWZI) zu behandeln.
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Prozessbeschreibung
Der Betrieb der Salzabwasserkläranlage erfolgt ferngesteuert, wobei die Prozessdaten zentral registriert und analysiert werden. Prozesstechnologen und -techniker von North Water sind für den Betrieb und die Instandhaltung verantwortlich. Somit sind ständige Prozessleistungen gewährleistet und die Anlage erfüllt die geltenden gesetzlichen Vorschriften.