Nedmag

Eine Prozesswasseraufbereitungsanlage soll „nachhaltiger“ werden – aber wie? Durch eine entsprechende Anpassung der Anlage und die Nutzung einer anderen Wasserquelle. North Water hat auch die Finanzierung organisiert.

Nachhaltiges Prozesswasser für Nedmag Industries

Die Produktionsanlage von Nedmag benötigt Prozesswasser. Zu Beginn wurde dies aus dem Zuidlaardermeer abgepumpt. North Water hat allerdings es eine nachhaltigere und kostengünstigere Methode entwickelt. Dazu wurde die bestehende Anlage zur Aufbereitung von Prozesswasser von Nedmag Industries übernommen. Sie wurde entsprechend angepasst und mit einem neuen Zulaufwerk versehen.
 
Das ganze Projekt basiert auf dem DBFO-Konzept, wobei North Water insbesondere die Baufinanzierung der neuen Anlage organisiert hat. Daraus ist eine Prozesswasseraufbereitungsanlage entstanden, bei der das Wasser aus dem A.G. Wildervanckkanaal entnommen wird. Der Zulauf wird mit Kisuma Chemicals geteilt, was erheblich Kosten spart. Jedes Jahr liefert North Water maximal 4 Millionen Kubikmeter Prozesswasser. Das Prozesswasser wird insbesondere zur Produktwäsche, zur Prozesskühlung und zur Salzgewinnung verwendet.

Über Nedmag
Nedmag Industries stellt u.a. Magnesiumchlorid her, das aus unterirdischen Magnesiumsalzablagerungen in der Nähe von Veendam gewonnen wird. Magnesiumchlorid eignet sich für diverse Anwendungszwecke von Streusalzen bis zum Grundrohstoff für Spezialzement und von der Käseherstellung bis hin zum Bier.

 

Prozessbeschreibung
In der Wasseraufbereitungsanlage wird das aus dem A.G. Wildervanckkanaal in Veendam entnommene Oberflächenwasser zu Prozesswasser mit einer geringen Konzentration von Eisen, Mangan und Carbonaten.

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Erwin Beekman

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